Versorgungsketten (Supply Chain), die mit verderblichen Waren arbeiten, setzen Cross-Docking als Hauptlogistikmethode ein. Diese Logistikstrategie hilft Industrieunternehmen, ihre Organisation und Lagerverwaltung zu verbessern. Hier finden Sie das Wesentliche über Cross-Docking und seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für jedes Unternehmen.
Was ist Cross-Docking?
Cross-Docking: Definition, Funktionsweise und Schritte
Die Umsetzung einer Cross-Docking-Strategie basiert auf zwei Grundprinzipien: Waren müssen das Lager schnell durchlaufen, ohne lange gelagert zu werden. Die Kommissionierung entfällt. Cross-Docking bedeutet, dass Waren nur „über die Rampe gehen“.
Funktionsweise des Warenflusses
In klassischen Lieferketten steht das Lager zwischen Angebot (Lieferanten) und Nachfrage (Kunden). Dies führt zu einem diskontinuierlichen Logistikfluss mit Zwischenlagerung und zusätzlichem Aufwand.
Cross-Docking ersetzt dieses Modell durch einen kontinuierlichen Fluss. Moderne Software und Informationssysteme machen das Bestandsmanagement flexibler und verringern die Notwendigkeit von Zwischenlagern.
Damit Cross-Docking funktioniert, müssen Lieferanten, Lager, Spediteure und Kunden synchron arbeiten. Nutzen Sie daher eine effiziente Lagerverwaltungssoftware.
Arbeiten Sie mit erfahrenen Spediteuren. Unser Service für Flusssteuerung, basierend auf geeigneten Tools und einem Partnernetzwerk, sichert den schnellen Versand in Frankreich und ganz Europa.
Ablauf des Cross-Dockings in der Logistik
Die Umsetzung dieser logistischen Technik umfasst 4 Hauptschritte. Ihr Unternehmen sollte:
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- Die Auftragsverteilung an Lieferanten planen;
- Den Wareneingang organisieren;
- Sendungen erfassen und auf Qualitätsstandards prüfen;
- Neu verpacken, konsolidieren und versenden.
Mit Cross-Docking vermeiden Sie überflüssige Zwischenschritte wie Lagerung oder Kommissionierung und steigern die Effizienz Ihres Lagers.
Diese Methode reduziert Transportrisiken und verkürzt Durchlaufzeiten. Mit einem Partner wie STTI ist sogar die direkte Hauszustellung an den Endkunden möglich.Sie können das Cross-Docking Ihres Unternehmens auf 3 Arten organisieren: vordistribuiert, hybrid oder konsolidiert. Jede Methode eignet sich für Kartons, Paletten, Kits und andere Ladeeinheiten.
Die verschiedenen Arten von Cross-Docking
Sie können das Cross-Docking Ihres Unternehmens auf 3 Arten organisieren: vordistribuiert, hybrid oder konsolidiert. Jede Methode eignet sich für Kartons, Paletten, Kits und andere Ladeeinheiten.
Vordistribuiertes Cross-Docking in der Logistik
Das Grundmodell verlangt, dass der Lieferant die Ware vorab entsprechend der Endnachfrage vorbereitet. Die logistischen Schritte beschränken sich auf Wareneingang und Versand.
Hybrides Cross-Docking für die Auftragsvorbereitung
Diese Methode sieht eine Zwischenzone für die Auftragsvorbereitung vor. Beim hybriden Cross-Docking stammt ein Teil der Lieferung aus dem Lager, der andere aus dem direkten LKW-Umladen. Die Ware kann kurzfristig in einem Zwischenbereich verweilen, ohne ins Lager einsortiert zu werden.
Dank dieses Cross-Docking-Typs sind Sie flexibel für viele Situationen. Eine enge Abstimmung aller Logistikflüsse bleibt jedoch unerlässlich.
Konsolidiertes Cross-Docking
Die Auftragsvorbereitung richtet sich nach den Bedürfnissen des Endkunden. Beim konsolidierten Cross-Docking werden die Ladeeinheiten in der Vorbereitungszone sortiert, geprüft und je nach Bedarf neu verpackt. Sie müssen ggf. Paletten in kleinere Ladeeinheiten aufteilen.